1. Beschreibung der Ranch
 
1.1. Lage: Die Blue Box Ranch liegt auf einer kleinen Anhöhe in ca. 420 m ü. NN am Südhang des Aitrachtales zwischen Isar und Donau im Landkreis DGF. Von hier aus starten unsere Touren durch die landschaftlich schöne Umgebung. Die Höhenunterschiede betragen hier ca. 100 m , erst nördlich der Donau im Bayrischen Wald wird es etwas steiler. Für Pferde, die gerne baden gehen, sind die Isarauen in ca.15km Entfernung zu empfehlen.



1.2. Ranch: Zur Ranch gehören ca 8 ha Weideflächen, ein kleiner Saloon, natürlich auch Gastboxen, Paddocks und Unterkunft für Wanderreiter. Josef Troll und Team versuchen, es den Pferden und Reitern so angenehm wie möglich zu machen.

1.3. Pferde: Hier tummeln sich über 20 Pferde und Ponys, die nur Nachts in ihre geräumigen Boxen kommen. Zwei der Pferde sind eigene, der Rest Pensionspferde. Einige der Pferde gehen auf Turniere, die anderen sind Freizeitreiter, aber alle im Westernstil.

1.4. Anfahrt: Aus Richtung Regensburg: A3 Ausfahrt R-Ost auf B15 in Richtung Landshut, nach ca. 30km Abbiegen in Richtung Mallersdorf / Straubing. Bei Geiselhöring am 2.Kreisverkehr Richtung DGF, nach ca. 8 km in Kirchlehen vor Opel-Troll links, nach 700m rechts. Aus Richtung Straubing: Staatsstr. 2141 Richtung Dingolfing / Landshut. Kurz vor Mengkofen auf Höhe Agrar-Haider rechts abbiegen Richtung Geiselhöring. In Kirchlehen nach Opel- Troll rechts, nach weiteren 700m noch mal rechts. Aus Richtung Passau / Deggendorf: A93 bis Ausfahrt Dingolfing - West, rechts Richtung Mengkofen. Etwa 1km nach Mengkofen auf Höhe Agrar-Haider links Richtung Geiselhöring, weiter wie aus Richtung Straubing. Aus Richtung München / Landshut: A93 Ausfahrt Dingolfing - West, links Richtung Mengkofen, weiter wie aus Richtung Passau / Deggendorf.



1.5. Über mich: Zur Reiterei kam ich schon als Schulkind im alten LPG-Stall hinter´m Haus: Nach der Schule ein wenig Ausmisten, Putzen, Füttern helfen, dafür durfte ich mich am Wochenende mal ne halbe Stunde draufsetzen. Dann kam die Lehre, Armeedienst und meine Sturm- und Drangzeit, in der es wichtigeres gab als Pferde (Frauen). Nach etwa 15 pferdefreien Jahren hat es mich 1986 wieder erwischt, seitdem habe ich nur noch auf Pferdehöfen Urlaub gemacht, bis ich mir 1991 mein erstes eigenes Pferd vom Schlachter gekauft habe. Sandy war damals schon 18, hat mich aber immerhin noch über 10 Jahre lang durch dick und dünn begleitet. Ein Jahr später kam ein Araberhengst dazu, später noch 3 Haflinger von meiner damaligen Lebensgefährtin. Seit zwei Jahren bin ich mit einem Pinto und einem Quarter unterwegs und habe auch schon einige Wanderritte hinter mich gebracht. Inzwischen haben sich mir schon einige Reiter angeschlossen, die die Natur genauso gerne im Sattel genießen möchten wie ich.



2. Wanderreiten

2.1. Was ist Wanderreiten? Wanderreiten ist Reisen hoch zu Ross, mit allem, was man unterwegs braucht. Wanderreiten – das Reisen zu Pferde- , war lange Jahrhunderte üblich, bis das Pferd von der Technik verdrängt wurde. In der heute hektischen und schnelllebigen Zeit zieht es wieder viele Menschen hinaus aufs Land, zu einer Reise, bei der man die Menschen und die Landschaft viel besser kennen lernen kann. Weg vom Alltag kann man die Natur viel bewusster erleben.

2.2. Angebote:
• Halber Tag: zum Kaffee, Eis oder auch ein Bierchen in einen gemütlichen Gasthof oder mal kurz zum Nachbarn reiten, nach 3-5 Stunden sind wir wieder zu Hause. Diese Tour führt zu 70% durch schattige Wälder.
• Ganzer Tag: eine Runde um die BBR, je nach Wunsch 20-40 km mit oder ohne Rast.
• 2-Tages-Touren: Besuch einer der benachbarten Wanderreitstationen, dort Übernachtung und am nächsten Tag wieder nach Hause oder alternativ weiter zur nächsten Wanderreitstation und von dort mit Hänger wieder zur BBR. Gepäcktransport, Unterkunft und Verpflegung für Ross und Reiter kann organisiert werden.
• Mehr-Tages-Touren finden nur nach vorheriger Anmeldung statt. Diese führen meist nach Pullmann-City oder z.B. zum Goldgräberfest nach Hunding.



3. Noch ein paar kleine Hinweise. Keine Tour gleicht der anderen, da die Wegstrecke kurzfristig örtlichen Gegebenheiten angepasst werden muss
(Holzeinschlag, Treibjagd, Unpassierbarkeit wegen Hochwasser oder aufgeweichter Wege). Der Natur- und Landschaftsschutz wird in jedem Fall beachtet. Die Touren richten sich nach der Kondition von Pferd und Reiter, wobei der Langsamste das Tempo bestimmt. Asphalt, Schotter und Beton wird so weit wie möglich gemieden, so dass die Tour auch für unbeschlagene Pferde angenehm ist. Die teilnehmenden Pferde sollten mindestens 5 Jahre alt, gesund, sozial verträglich und haftpflichtversichert sein. Außerdem sollten sie an E-Zaun gewöhnt sein, sich überall anbinden und verladen lassen, auch mal eine Nacht unter freiem Himmel vertragen und keine Scheu vor Wasser haben. Reiterfahrung wird vorausgesetzt, die Reiter sollten nicht unter 18 Jahren sein.